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Gips-Schüle-Nachwuchspreis

17.500 Euro für herausragende MINT-Doktorarbeiten

Derzeit läuft die Ausschreibung für den Gips-Schüle-Nachwuchspreis 2019. Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2018.

Der Preis wurde ins Leben gerufen, um Forschung zum Allgemeinwohl und besonders den Nachwuchs in naturwissenschaftlichen und technischen Disziplinen zu fördern. Der erste Platz ist mit 10.000 Euro, der zweite mit 5.000 Euro und der dritte mit 2.500 Euro dotiert. Ausgezeichnet werden herausragende Doktorarbeiten in MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik), die an Hochschulen in Baden-Württemberg eingereicht wurden. Die Kriterien für die Vergabe des Preises sind Anwendungsbezug und Innovationspotential der Doktorarbeit. Das übergeordnete Motto ist „Technik für den Menschen“ – dementsprechend sind mögliche Anwendungsbereiche Gesundheit, Umwelt und Energie, Mobilität, Wohnen und Leben, Kommunikation etc.

Voraussetzungen für die Teilnahme
Teilnehmen können junge promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der MINT-Fächer, die ihre Arbeit im Zeitraum von Juli 2016 bis heute an einer Hochschule in Baden-Württemberg eingereicht haben und zum Zeitpunkt der Einreichung höchstens 35 Jahre alt waren.

Einreichung
Die Teilnahme erfolgt durch Einreichung einer ca. dreiseiteigen, aussagekräftigen Skizze der Doktorarbeit bis spätestens 31. Dezember 2018. Der Gips-Schüle-Nachwuchspreis wird im Frühjahr/Sommer 2019 verliehen. Bitte beachten Sie, dass Ihre Einreichung nur berücksichtigt werden kann, wenn die unterschriebenen Regularien der Preisausschreibung beiliegen.

Ausschreibung zum Download
Regularien zum Download


Gips-Schüle-Nachwuchspreis 2018

Die Gips-Schüle-Stiftung verlieh am 09. Juli 2018 am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg zum dritten Mal den Gips-Schüle-Nachwuchspreis. Den ersten Preis erhielt Dr. Lorenz Adlung von der Universität Heidelberg für seine Dissertation zu Blutkrebs und Blutarmut. Im Rahmen seiner Arbeit gelang es ihm, grundlegende Mechanismen bei der Bildung roter Blutzellen zu identifizieren und die individuelle Blutproduktion von Patienten computergestützt vorherzusagen. Auf Basis dieser Erkenntnisse lässt sich nun auf den Prozess der Blutproduktion einwirken, beispielsweise wenn es darum geht, die Entartung der Vorläuferzellen von roten Blutzellen, also Blutkrebs, zu stoppen. Der zweite Preis ging an Dr. Edda Bilek vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit an der medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg. In ihrer Doktorarbeit beschäftigte Sie sich mit der Anwendung und Weiterentwicklung des sogenannten funktionellen MRT-Hyperscannings – eine Methode, die es erlaubt, die Hirntätigkeit zweier interagierender Personen sichtbar zu machen. Den dritten Preis erhielt Dr. Axel Loewe vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) für seine Promotion, in der er sich mit der Untersuchung von Vorhofflimmern mittels Computermodellen befasste, die es ermöglichen, effizientere, auf den einzelnen Patienten angepasste Therapien zu entwickeln.

Pressemitteilung zum Gips-Schüle-Nachwuchspreis 2018

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Gips-Schüle-Nachwuchspreis 2017

Die Gips-Schüle-Stiftung verlieh am 30. Januar 2017 an der Universität Ulm zum zweiten Mal den Gips-Schüle-Nachwuchspreis. Den ersten Preis erhielt Dr. Sven Herrmann von der Universität Ulm für seine Dissertation zu Polyoxometallat-basierten Materialien, die unter anderem neue Möglichkeiten der Trinkwasseraufbereitung und Luftreinigung schafft. Der zweite Preis ging an Dr. Can Dincer von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg für seine Promotion am Institut für Mikrosystemtechnik. Ihm gelang es, eine elektrochemische Biosensor-Plattform zu entwickeln, die eine präzisere Diagnose von Krankheiten im frühen Stadium ermöglicht. Den dritten Preis erhielt Dr. Alexandra Schade vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) für ihre Dissertation zum Einsatz poröser Materialien in chemischen Prozessen, die sich beispielsweise für den effizienteren Einsatz von Narkosegasen eignen.

Pressemitteilung zum Gips-Schüle-Nachwuchspreis 2017

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Erstmalige Verleihung im Oktober 2014

Der erste Gips-Schüle-Nachwuchspreis wurde am 22. Oktober 2014  im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am Karlsruher Institut für Technologie verliehen. Den mit 10.000 € dotierten ersten Preis erhielt Dr. Felix Löffler für seine Dissertation zur Antikörperforschung, der zweite Preis ging an Dr. Torsten Hopp für seine Arbeit zur Früherkennung von Brustkrebs. Beide sind am KIT tätig. Der dritte Preis ging an Dr. Tristan Anselm Kuder, Postdoktorand am Deutschen Krebsforschungszentrum für seine Forschungsarbeit zur Tumordiagnostik. Neben Thomas Ducrée, Vorstand der Gips-Schüle-Stiftung, begrüßte auch Prof. Holger Hanselka, Präsident des KIT, die geladenen Gäste aus Wissenschaft und Politik. Der Preis wurde von Ministerpräsident a.D. Dr. Erwin Teufel verliehen.

Pressemitteilung zur Verleihung des Gips-Schüle-Nachwuchspreises

Die ersten beiden Preisträger Dr. Torsten Hopp und Dr. Felix Löffler   Der dritte Preisträger Dr. Tristan Anselm Kuder