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Gips-Schüle-Forschungspreise

Forschungspreis und Sonderforschungspreis für soziale Innovation

Im Herbst 2015 verlieh die Gips-Schüle-Stiftung zum zweiten Mal den Gips-Schüle-Forschungspreis, der diesmal, anlässlich des 50-jährigen Stiftungsjubiläums, mit 50.000 Euro dotiert ist. Projektvorschläge konnten bis zum 31. März eingereicht werden. Zusätzlich wurde auch in diesem Jahr wieder der mit 15.000 Euro dotierte Gips-Schüle-Sonderforschungspreis für soziale Innovation verliehen. Die Gewinner der beiden Preise wurden im Rahmen der Jubiläumsfeier am 24. November 2015 ausgezeichnet. Die Videos der Gewinner finden Sie auf der Startseite.


Der Mensch im Mittelpunkt

Der Gips-Schüle-Forschungspreis würdigt und unterstützt herausragende Leistungen angewandter Forschung im Bereich "Mensch und Technik". Relevante Themenbereiche sind beispielsweise Gesundheit, Umwelt, Mobilität oder Wohnen und Leben. Der mit 40.000 Euro dotierte Preis wird seit 2013 alle zwei Jahre an Projekte privater oder öffentlicher Forschungseinrichtungen (wie Hochschulen, Forschungsinstitute oder Wirtschaftsunternehmen) im Raum Baden-Württemberg und Bayern vergeben, die sich durch Interdisziplinarität, hohes Innovationspotential und Anwendungsbezug sowie einen besonders nachhaltigen Nutzen für die Gesellschaft auszeichnen. 

Gemeinsam mit dem Gips-Schüle-Forschungspreis wird auch der Gips-Schüle-Sonderforschungspreis für soziale Innovation verliehen: Er wurde  2013 spontan ins Leben gerufen, um ein Forschungsprojekt mit besonderer sozialer Relevanz zu prämieren. Für den Gips-Schüle-Sonderforschungspreis gelten ebenso die Kriterien: Anwendungsbezug und nachhaltiger gesellschaftlicher Nutzen, Innovationspotenzial und Interdisziplinarität.


Erstmalige Verleihung im Oktober 2013

Am 23. Oktober 2013 wurde der Gips-Schüle-Forschungspreis im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung erstmalig verliehen. Unter 33 Einreichungen aus Bayern und Baden-Württemberg hat sich die Jury für ein interdisziplinäres Forschungsprojekt mit besonders hohem Innovationspotential, konkretem Anwendungsbezug und gesellschaftlichem Nutzen entschieden: Das Projekt bionische Fassadenverschattung Flectofin® der Universität Stuttgart, der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und des Instituts für Textil und Verfahrenstechnik Denkendorf (ITV). Ministerpräsident a.D., Dr. Erwin Teufel, überreichte den Preis in Form eines Gips-Awards.

Neben dem Gips-Schüle-Forschungspreis verlieh die Stiftung an diesem Abend außerdem den „Sonderforschungspreis für soziale Innovation“ an das Projekt Assistenzsysteme für leistungseingeschränkte Menschen in der manuellen Montage, ein Gemeinschaftsprojekt der Fa. Schnaithmann, der Beschützenden Werkstätte Heilbronn und der Hochschule Esslingen. Der Aufsichtsrat hatte sich bei der Prüfung der Einreichungen entschlossen, speziell für dieses Projekt einen weiteren Preis zu vergeben, dotiert mit 15.000 Euro. Überreicht wurde der Preis von Ministerpräsident a.D. Prof. Lothar Späth.